Nehmen sich zu eng stehende Windräder gegenseitig den Wind weg, liefern weniger Strom und können dabei ein wummerndes Geräusch erzeugen?
Ja, denn Windkraft ist zwar ein zentraler Baustein der Energiewende – aber nicht jeder Windpark ist automatisch ein guter.
Immer häufiger werden Anlagen in viel zu engen Abständen errichtet, falsch zur Hauptwindrichtung ausgerichtet oder ohne Rücksicht auf moderne Erkenntnisse der Strömungsmechanik geplant. Die Folgen sind gravierend: massive Energieverluste durch Wake-Effekte, höhere Materialbelastung, verstärkte Schallemissionen und unnötige Flächenkonflikte.